Office de Tourisme des Coteaux du Jura

Natura 2000

Die Reculées in der Haute Seille

 Diese eigenartigen Täler, an deren Ende man das Gefühl hat, am Ende der Welt angekommen zu sein,  sind für das Jura sehr typisch  Neben dem legendären Felskessl von Baume-les-Messieurs sind die Felstäler von  Ladoye-sur-Seille, Blois-sur-Seille besonders sehenswert.  Dabei ähneln sie sich kaum, jedes ist auf eine andere Weise schön. Am besten,  Sie schauen sie sich selbst an, und lassen sich verzaubern.

Was ist eine Reculée?

Die Reculées (Kerbtäler) stellen eine der typischsten Landschaften des Jura dar.

Der Ausdruck wurde von den Geographen des 19. Jh. nach dem lokalen Wort „Culée“ definiert, das schon lange von den Jurassiern gebraucht wurde, um diese seltsamen Täler zu bezeichnen.

Für die Geographen ist eine Reculée ein langes Tal, das ins Innere eines Kalksteinplateaus mit horizontalen Schichten eindringt und unerwartet in einem „Bout du Monde“ (Weltende)  endet, einem Kalksteinkessel, an dessen Fuß eine „Résurgence“ (Karstquelle) austritt. 

Die Reculée von Baume-les-Messieurs

Sie stellt wohl das schönste Beispiel eines Kerbtals dar. Sie ist in Form eines gefächerten Tals  in ein Kalksteinplateau eingeschnitten, und jeder Finger endet in einem Kessel, an dessen Fuß eine Karstquelle austritt, die der Seille zufließt. Stark aufgefächert teilt sich diese 4 km  vor ihrem Ausfluss in die Ebene in zwei Hauptarme: der nördliche geht über Blois-sur-Seille Richtung Ladoye-sur-Seille, der südliche Richtung Baume-les-Messieurs.

 

Bresse: Natura 2000 STELLT 80% DES GEBIETES DAR.

Die Teiche und Wälder sind zusammen ein Natur-Erbe, mit geschützter Fauna und Flora. Sie bilden einen echten naturbelassenen Raum. Übrigens genießt die Jura-Bresse verschiedene Maßnahmen für den Umweltschutz. Alle unterstehen demselben europäischen Label „Natura 2000“, das die Vielfalt und die Anfälligkeit der Biodiversität um die Teiche bekundet. Dieses Label betrifft einen großen Teil des Gebiets: 31 von den insgesamt 37 Dörfern sind davon betroffen.

 

Die Hanglage von Mancy

Die Hanglage von Mancy ist ein typisches Beispiel der Landschaften, die aus der Erosion der Großen geologischen Kalk-Ausbildung der Jura ergibt. Diese Hanglage hat eine 46 Hektar Fläche und ist 150 Meter Hocher der Lons-le-Saunier Ebene.

Diese Hanglage stellt die Merkmale der Kalke trocken Rasen aus: ideale Naturelle Exposition, wenige dicken Böden, keine Bodenverbesserung. 

Die Hanglage von Mancy liegt etwas Kilometer von dem Naturschutzgebiet der Gravelle Höhle. Es ist auch einen dem Hauptplatz, wo die Fledermäuse kommen, um Nahrung zu nehmen. 

 

ZNIEFF Ort

UNERWARTETE BEGEGNUNG MIT STEINBRECH IM GIZIA-TAL

Diese kleine, 4 bis 10 cm hohe, weiß blühende Pflanze ist in einer Höhe von 450 m über dem Felstal Reculée de Gizia anzutreffen. In dieser Faunistisch und Floristisch Wertvollen Naturlandschaft (ZNIEFF) wachsen auf einem ca. 400 m langen Abschnitt mehrere Hundert Steinbrechpolster. Um diese, in der Franche-Comté sehr selten vorkommende, eher unscheinbare aber dennoch symbolträchtige Pflanze zu finden, müssen Sie sehr aufmerksam Ihre Umgebung beobachten.